Die Idee

Wir wollen einen kreativen Umgang mit Literatur ermöglichen und so Schülern aller Altersgruppen anregende Erlebnisse rund um das Buch vermitteln. So begeistern wir Sie für das Lesen. Diesen Ansatz verwirklichen wir auf drei Ebenen:
• Durch unsere spartenübergreifenden Literaturprojekte, die wir sowohl im Zusammenhang mit den eingeladenen Autorinnen und Autoren als auch mit unseren Kooperationspartnern durchführen,
• durch Begegnungen von Autoren mit Schülern in den Schulen der Stadt und des Landkreises Göttingens,
• durch öffentliche Veranstaltungen, in denen entweder Schüler die Ergebnisse ihrer Literaturprojekte vorstellen oder Autoren für ein

Im Einzelnen

1. Die Literaturprojekte

Besonders nachhaltig sind unsere Literaturprojekte, die in ihrer Art etwas Einzigartiges darstellen und den Schwerpunkt unserer Arbeit ausmachen. Es handelt sich hierbei um Aktionen, die das ganze Jahr über stattfinden und die wir sowohl im Zusammenhang mit den eingeladenen Autorinnen und Autoren als auch aus dem jährlich neuen Motto heraus entwickeln – und zwar gemeinsam mit unseren zahlreichen Kooperationspartnern. Damit wollen wir positiven Kontakt mit Literatur vermitteln: Für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen, Schulformen und sozialer Hintergründe!
Dass auch für die beteiligten Lehrer solche Literaturprojekte lohnend sind, geht aus der folgenden Äußerung einer Lehrerin hervor:
„Die Autorin hat mir einen ganz lieben Brief geschrieben, über den ich mich sehr gefreut habe, Diese positive Rückmeldung zu unserem Projekt „bewegte Literatur“ von ihr war schön. Das sind diese besonderen Momente und Kontakte, die mein Leben ein Stück reicher machen!“

2. Die Autoren-Schülerbegegnungen

Lesekultur ist Gesprächskultur! Indem wir Kinder und Jugendliche mit Autoren zusammenbringen, vermitteln wir lebendige Leseerlebnisse, denn Autoren öffnen Augen und Ohren. Die Begegnungen mit ihnen fördern die Fantasie und lassen Bücher lebendig werden; dadurch wirken sie nachhaltig. Junge Menschen erfahren, dass Lesen sich lohnt!
Aus diesem Grund laden wir passend zum jährlich wechselnden Motto fünf Autorinnen und Autoren aus aller Welt in der zweiten Woche nach den niedersächsischen Osterferien ein, damit sie Südniedersachsens Schülern vorlesen, mit ihnen ins Gespräch kommen und ihnen auch die sinnliche Ebene von Büchern nahebringen, denn einige der diesjährigen Autoren werden ihre Lesungen mit Instrumenten und Gesang anreichern. Diese Begegnungen zwischen Schriftstellern, ihren Werken und den Schülern hinterlassen bei den Kindern und Jugendlichen häufig tiefe, nachhaltige Eindrücke.
Aus dem offenen Jugendvollzug stammt diese Rückmeldung:
„Ich war selbst zum ersten Mal auf einer Vorlesung und hätte nicht gedacht, dass mich dies so sehr beeindrucken würde. (…) Mir wurde klar, wie ein Mensch durch Fleiß und Ziel­stre­big­keit etwas erreichen kann. (…) Mich hat auch sehr beeindruckt, wie ein Mensch so eine Fan­ta­sie entwickeln kann und sie auf kreative Art umsetzt. So dass es für den Leser ein Abenteuer wird und ihn in seine Fantasiewelt zieht. (…) Er (der Autor) ist ein gutes Beispiel dafür, dass Geld nicht sein hauptsächliches Ziel ist, sondern sein Talent in Erfolg umzusetzen ist für ihn schon eine großartige Bereicherung. In Zukunft werde ich vielleicht des öfteren eine Vorlesung besuchen.“

3. Unsere öffentlichen Veranstaltungen

Die öffentliche Präsentation der Literaturprojekte erfüllt die Schüler in der Regel mit Stolz. Hierbei wählen wir mehrere unterschiedliche Aufführungsorte (die Paulinerkirche, das Gebrauchtwarenhaus KIM, das Goethe-Institut, Schulen und Buchhandlungen), um ein jeweils anderes Publikum für die Schüler zu finden. Durch die mehrfache Aufführung eines Projektes lohnt sich die Vorbereitung, jeder Schüler kommt so zum Zuge.
Eine Schülerin berichtet auf der Schul-Homepage:
„Wir traten dreimal gemeinsam mit der Autorin auf: Bei der Eröffnung der Schülerlesetage spielten wir in der Paulinerkirche und machten die Erfahrung, dass die Abwechslung von Schau­spiel und Lesung durch die Autorin den Zuschauern gut gefiel. Im OHG spielten wir dann einen Tag später vor drei sechsten Klassen. Auch wenn die Sechstklässler nicht jedes ein­zel­ne Wort verstanden, weil ja große Teile unseres Textes auf Englisch sind, hat es ihnen gut gefallen.
Unser letzter Auftritt fand dann im KIM-Laden in der Angerstraße statt. Dieser Second-Hand-Markt ist ein Ableger der Brockensammlung und einmal im Monat finden dort kleine Kulturveranstaltungen statt. Die Leute vom KIM hatten auch an vielen Stellen in der Stadt Plakate aufgehängt, auf dem die drei Detektive, Liviu und Anton zu sehen waren. Der kleine Laden war bei der Vorstellung bis auf den letzten Platz besetzt und auch wenn die Bühne nur halb so groß war wie an den anderen beiden Spielorten, klappte es alles gut.“

Wir möchten Literatur erfahrbar machen und so Lesekompetenz stärken!