Das Eigene und das Fremde "Masken"

Zwei wunderschöne Workshops zu den Themen „Kinderzimmer“ und „Masken“ fanden in Kooperation mit dem Kunstverein Göttingen e.V. am  4. und am 11.10.2017 im Nachbarschaftszentrum Göttingen statt. Ein Projekt in Kooperation mit dem Nachbarschaftszentrum Grone und den Schülerlesetagen Göttingen.

Der zweite Workshop stand unter dem Motto „Wir maskieren uns“. Masken haben zwei grundlegende Wirkungsweisen. Sie können entweder das eigene Gesicht, die eigene Person verdecken und die Möglichkeit geben, in eine andere Rolle zu schlüpfen und andere (soziale) Verhaltensweisen auszuprobieren oder eine andere Identität anzunehmen. Sie können aber auch innere Haltungen und Emotionen ausdrücken, die man sich sonst nicht zu zeigen traut. Auch hier ging es um Fragen von Identität und Individualität. Wie können Masken aussehen? Wen oder was können sie darstellen? Wie können wir eine Maske herstellen? Dies alles konnte in dem Workshop mit Lilly Stehling ausprobiert werden. Cornelie Hildebrandt von den Schülerlesetagen stimmte mit passenden Passagen aus Harry Potter auf das Thema ein und setzte sich zum Vorlesen selbst eine Maske auf. Einfache Tiermasken aus Papptellern waren dann der Renner, die hatten es den Kindern besonders angetan. Nach Entwurfszeichnungen wurden die Teller bemalt, beklebt, mit Stoffen, Fellen, Federn und Schmetterlingsflügeln ausgestattet und fielen so trotz derselben Grundform ganz unterschiedlich aus.
Das Projekt wurde gefördert von der VHG-Stiftung.

©Fotos: Jan Vetter & Cornelie Hildebrandt

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